SaN - Projektbericht der Städtischen Hauptschule Wermelskirchen

Unsere Schule hat sich am 25.11.96 beim zweiten Bewerbungszeitraum vom 1. Oktober 1996 bis 6. Dezember 1996 um die Teilnahme an dem Projekt „NRW - Schulen ans Netz - Verständigung weltweit" beworben. Wir erhielten eine Zusage zu dem Projekt „NRW - Schulen ans Netz" am 24.3.97. Am 26.5.97 wurde die Installation des ISDN - Anschlusses durch die Deutsche Telekom vorgenommen. Am 22.7.97 wurde der Multimedia-PC von der Firma Stoll Com AG&Co. Geliefert. Am 8.9.97 fand die Installation und Einweisung durch die Firma Stoll Com AG&Co. statt.

Zum Schuljahr 97/98 fand ein Wechsel der Projektleitung und des Projektteams statt. Zum Projektteam gehören nun als Projektleiterin Elisabeth Meurer und als weiterer Lehrer, der am Projekt teilnimmt, Herr Firmin Schmitz-Rosenfelder.

Folgende Projekte sind in Angriff genommen worden:

- Schulzeitung, Nachrichten- und Informationsaustausch

- Homepage

- Recherche im Internet zur Unterrichtsvorbereitung

- Betrieb einer Photovoltaikanlage (demnächst in Homepage)

- Email

Folgende Projekte werden in Angriff genommen:

- Integration des Internets in den Biologieunterricht

Weitere Projekte sind in Planung.

Die Projekte können in der Datenbank bei Learn-Line eingesehen werden.

 

Die Projektideen wurden größtenteils vom Projektteam besprochen und ausgewählt. Teilweise verschmelzen die Projekte auch ineinander. So werden im Außerunterrichtlichen Angebot sowohl Emails versendet und empfangen als auch Schülerhomepages erstellt.

Die Arbeit in den Projekten liefen nur schleppend an, da wir uns als Lehrer zunächst in die Arbeit mit dem Internet einarbeiten mussten. Dies geschah durch angebotene Fortbildungen und durch Selbststudium. In diesem Schuljahr ist die Arbeit in den Projekten schon wesentlich effektiver.

Die Rahmenbedingungen waren und sind nicht besonders gut. Derzeit arbeiten wir noch mit alten Geräten, die nicht vernetzt sind. Mit Hilfe eines LCD-Displays (16 Graustufen) ist es möglich, den Bildschirm des Multimedia-PC’s für alle SchülerInnen sichtbar zu machen. Emails werden in Word geschrieben und per Diskette ins Email - Programm bzw. ins Email - Programm von z.B. GMX kopiert und gemeinsam verschickt. Desgleichen geschieht mit Texten für die Schülerzeitung; diese können zur Zeit nur an zwei Computern in htm - Dateien umgewandelt und formatiert werden. Dies ist natürlich sehr mühsam und sehr zeitintensiv.

Über den Vermögenshaushalt erhalten wir nächstes Jahr eine neue PC - Ausstattung, welche unter Windows NT vernetzt werden soll.

Der Internetzugang ist bisher nur als Einzelzugang über den Multimedia - PC möglich. Dieser PC steht im großen Computerraum. Die Schüler des AuA - Internet besitzen einen eigenen Email - Account bei GMX (kostenlose Email - Adresse).
Die Schulleitung und ebenso die Stadtverwaltung unterstützt das Projekt.

Unsere Projekte werden im Wahlpflichtbereich, im Außerunterrichtlichen Angebot und im Projektunterricht durchgeführt. Des weiteren finden Einweisungen und Nutzung des Internets im Computerunterricht der Jahrgangsstufe 9 statt.

Der didaktische Schwerpunkt liegt in WP und AuA in der Ergebnisorientierung und im Computerunterricht der Jahrgangsstufe 9 in der Handlungsorientierung. Es ist geplant, in Kooperation mit Partnern zu treten.

Eine schulinterne Lehrerfortbildung wurde uns angeboten. Diese nehmen wir dann wahr, wenn die neue Ausstattung des Computerraumes verwirklicht ist. Kollegiumsinterne Einweisung in die Nutzung des Internets findet schon statt und wird weiter geplant. Ebenso besteht eine Kooperation mit anderen Fachbereichen.

Unsere Erfahrungen durch die Projektarbeit sind, abgesehen von der Ausstattung, sehr positiv. Die Projektarbeit hat einen motivierenden Charakter. Die SchülerInnen sind sehr interessiert. Mehrere besitzen mittlerweile selbst einen Online - Zugang oder nutzen nachmittags den Online - Zugang der Stadtbücherei (3 DM für ½ Stunde). Es besteht Email - Kontakt zwischen Schülern und Lehrerin und Schülern untereinander. Ein Schüler erstellt eine Homepage für die Schulband, die auf unserer Homepage einen Link erhält. Es ist interessant zu beobachten wie experimentierfreudig Schüler sind.
Nachteil: Eigentlich müsste der Internetzugang für alle Schulen kostenlos sein. Für viele Schulen ist der Traum ja schon wahr geworden - siehe „Duisburger Modell", Isis usw.

Wir sind sehr daran interessiert, die Projektarbeit weiter fortzusetzen und erhoffen uns ein effektiveres Arbeiten, wenn die neue Ausstattung mit Vernetzung vorhanden ist.

Wermelskirchen, den 10. 11. 98

 

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