Schulsanitätsdienst


Der Schulsanitätsdienst ist neben dem Schülerlotsendienst ein wichtiger Mosaikstein im Bündel direkter pädagogischer Einflussnahme auf die Entwicklung junger Menschen.

Beide Bereiche eignen sich in hervorragender Weise, Lernen überwiegend handlungsorientiert zu organisieren und soziales Verhalten über einen längeren Zeitraum nahezu problemlos einzuüben.

Unter der Betreuung eines Fachlehrers und des Sozialpädagogen wird in Kooperation mit dem Roten Kreuz einmal im Jahr z.B. während einer Projektwoche ein Lehrgang abgehalten, der die Teilnehmer befähigt, als Ersthelfer tätig zu sein. Dabei stehen zwei Ziele im Vordergrund:

  • wichtiger Beitrag zur persönlichen Entwicklung eines Einzelnen.
    Denn Mitmenschen helfen zu können und dies auch zu tun, festigt das Verständnis von Solidarität und Toleranz.
  • Hilfe, Verantwortung zu übernehmen lernen, indem vor allem in den Pausen kleine Wunden, Prellungen und Verstauchungen selbständig erstversorgt werden.

Darüber hinaus bietet sich hier ein Ansatz, Unfälle von der Zahl her zu verringern, Unfallfolgen positiv zu beeinflussen und damit insgesamt auch Folgekosten zu senken.

Im täglichen Ablauf stellt die Leitung des Schulsanitätsdienstes einen Dienstplan auf, der Bereitschaft in den Pausen regelt.

In regelmäßigen Abständen trifft sich die ganze Gruppe im Rot-Kreuz-Haus unter dem Dach des Jugendrotkreuzes, um sich fortzubilden oder Gemeinschaftsaktionen zu planen, an denen auch Interessenten teilnehmen können.


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