Musik, besser gesagt Popmusik, ist aus dem Leben der jungen
Menschen nicht mehr wegzudenken. Sie beherrscht den Alltag der Jugendlichen von früh bis
spät und durch die Nutzung von Walkmen auch in jeder Situation.
Nirgendwo sonst sind Jugendliche so selbstverständlich bereit, einen nicht
unbeachtlichen Teil ihres Taschengeldes auszugeben, wenn es um Tonträger der von ihnen
favorisierten Gruppen geht. Darüber hinaus sorgen die Printmedien und insbesondere das
Fernsehen dafür, dass in jedem Jugendlichen der Wunsch mehr oder weniger vorhanden ist,
einmal selbst im Rampenlicht zu stehen und irgendwie erfolgreich zu sein.
Diesem Wunsch kann der reguläre Musikunterricht nicht nachkommen, zumal er mit der
Präsentation von Musik in den Medien naturgemäß kaum mithalten kann.
Erfahrungsgemäß ist deshalb nur noch in der Unterstufe ein gewisser Erfolg in der
aktiven Auseinandersetzung mit Musik zu erzielen.
Soll aber die grundsätzliche Begeisterung für Musik aufgenommen und über die
Schuljahre hinweg weiterentwickelt werden, dann müssen andere Formen den Musikunterricht
ergänzen bzw. ersetzen.
Diese Ziele verfolgen wir mit den inzwischen sehr erfolgreichen und etablierten drei
Projekten:
Band -, Musical - und Tanzprojekt
Sie können schlummernde Energien für folgende Entwicklungsgrundlagen nutzen:
- Teilnehmen durch Selbstbetätigung
- Selbstbewusstsein durch Darstellung
- Förderung von Begabungen
- Rücksichtnahme auf Mitspieler
- Wertschätzung und Pflege von Material
Die Schule und ihr Umfeld bieten ausreichend Möglichkeiten, Fortschritte in der
Entwicklung positiv zu verstärken. Dabei werden auch andere Gruppierungen mit einbezogen.
Ein größerer Auftritt benötigt neben den Musikern beispielsweise auch Techniker, die
die Verstärkeranlage bedienen und pflegen; Künstler, die für die Veranstaltung werben
und auch Helfer, die einfach nur ihre Muskelkraft zur Verfügung stellen.
Kooperationspartner sind nach Bedarf generell alle Musikschaffenden in Wermelskirchen,
besonders jedoch das Jugendamt, die Jugendmusikschule und das Kreiskinderheim.