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Einmal kurz anstehen und rein kommen.
Denkste! Zwei Stunden Wartezeit, einmal das Echte zu erleben. Nein,
solange wollten wir nicht warten. Mit „wir" sind meine zwei
Geschwister, mein Schwager und ich gemeint. Dass wir dann doch nur ’ne
halbe Stunde gewartet haben, lag daran, dass wir Karten auf der
Domplatte gekauft hatten. Und es war richtig interessant. Man hat alles
gesehen vom Menschen. Sogar das Nervensystem war alt. In einem Raum
zeigt man Föten und Babys (Säuglinge) mit Missbildungen. Die
schlimmste Missbildung, die gezeigt wurde, war der Froschkopf. Statt
eines Gehirns hat das Kind nur noch totes
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Gewebe. Das Schädeldach fehlt auch. Menschen
hat man auch aufgeschnitten gezeigt und sogar schwangere Frauen. Die
meisten Leute, die dort ausgestellt wurden, waren (nur) Männer. Ein
Mann trug seine Haut und ein Skelett hängte sich hinter seine Muskeln
dran. Der unangenehmste Moment war noch, als man die Lunge, eine Leber
und eine Milz anfassen konnte. Tja, das alles wäre ohne die
Plastination nicht möglich gewesen. Man sollte aber keine Angst haben,
dass man nachts von „Körperwelten" träumt, dann es sieht aus,
als ob die Leichen Plastikpuppen seien.
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